Onlineshopping: EU beschließt Gebühr für kleine Päckchen aus Drittstaaten 27.03.2026

Die Europäische Union führt ab November eine neue Bearbeitungsgebühr für Onlinekäufe aus Drittstaaten ein, um die steigende Anzahl kleiner Pakete zu bewältigen und die Kosten für Kontrollen zu decken. Diese Maßnahme, die sich primär gegen Billigwaren aus China richtet, wird pro Produkt erhoben und soll die Zollbehörden finanziell unterstützen. Zusätzlich zu einer geplanten Abgabe von drei Euro pro Artikelart ab Juli für Sendungen bis 150 Euro, die bis zur Fertigstellung einer neuen digitalen Kontrollplattform gilt, werden auch Handelsplattformen für die Lieferung gefährlicher Gegenstände bestraft. Verbraucherschutzorganisationen begrüßen die Reform, da Tests gezeigt haben, dass über 90 Prozent der Produkte von Plattformen wie Shein oder Temu nicht EU-rechtskonform sind und potenziell gefährliche Stoffe enthalten.














