Oper in Rom: Ein höllisches Vergnügen 10.03.2026

Die römische Oper, unter der Leitung von Intendant Francesco Giambrone, erlebt eine Renaissance, kämpft jedoch mit ihrer Vergangenheit, symbolisiert durch Mussolinis Widmung am Bühnenportal. Giambrone warnt vor gesellschaftlicher Irrelevanz, während die Inszenierung von Lucia Ronchettis "Inferno" die Hölle nicht nur musikalisch, sondern auch als erschreckende, geordnete Realität eines Puppenhauses darstellt. Diese Darstellung, die in den leisen Klängen und Stimmen der Aufführung gipfelt, regt zum Nachdenken an und trägt zur neuen Bedeutung des Teatro dell’Opera di Roma auf der internationalen Musikbühne bei, wie Ende Februar auf dem Viminalshügel deutlich wurde.

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