OPERATION „LUXOR“: Imam wegen Terrorvorwürfen vor Gericht 17.06.2026

Im Wiener Straflandesgericht beginnt der Prozess gegen einen Imam, der im Rahmen der Operation „Luxor“ beschuldigt wird, die Terrororganisation Hamas gelobt und zu Straftaten aufgerufen zu haben. Der Angeklagte soll in Graz und Wien gepredigt und dabei unter anderem prophezeit haben, dass Israel bis zum Jahr 2027 verschwinden werde. Die Operation „Luxor“ startete im November 2020 mit Razzien in der Steiermark, Kärnten, Niederösterreich und Wien gegen Vereine mit Verbindungen zur Muslimbruderschaft und Hamas. Ursprünglich gab es 70 Beschuldigte wegen Terrorfinanzierung und Bildung einer Terrororganisation, wobei das Oberlandesgericht Graz später feststellte, dass einige Maßnahmen rechtswidrig waren. Aktuell sind laut Staatsanwaltschaft Graz noch Verfahren gegen 13 Personen offen. Innenminister Gerhard Karner betonte im Juni, dass die Auswertung des umfangreichen Datenmaterials und die Ermittlungen weiterhin andauern.















