Orbáns Wahlkampfmanöver: Merz kritisiert Ungarns Blockade von Ukraine-Darlehen 19.03.2026

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán blockiert weiterhin ein 90 Milliarden Euro schweres Darlehen für die Ukraine und neue Sanktionen gegen Russland, was zu erheblicher Kritik innerhalb der EU führt. Orbán begründet seine Haltung mit der Beschädigung der Druschba-Pipeline, die russisches Öl nach Ungarn transportiert, und behauptet, die Ukraine verzögere absichtlich die Reparaturen. Die Ukraine weist diese Vorwürfe zurück und gibt an, dass die Pipeline aufgrund russischer Angriffe derzeit nicht nutzbar sei und Reparaturen bis Anfang Mai dauern würden, wobei die EU die Kosten übernehmen will. Kritiker wie der deutsche CDU-Vorsitzende Friedrich Merz bezeichnen Orbáns Vorgehen als inakzeptabel und als Wahlkampfmanöver vor den Parlamentswahlen Mitte April, während Politiker wie Anton Hofreiter die Streichung von EU-Mitteln für Ungarn fordern.














