„ORF spielt mit Westenthaler das Spiel gegen den Stiftungsrat“ 15.06.2026

Andreas Khol (ÖVP) kritisiert den FPÖ-Stiftungsrat Peter Westenthaler scharf nach dessen Vorwürfen bezüglich der Wahl von Clemens Pig zum ORF-Generaldirektor. Westenthaler bezeichnete die Bestellung als „Farce“ und „ekelhafte Postenbesetzung“, was Khol als heuchlerisch zurückweist. Khol erinnert an das Jahr 2006, als Westenthaler als BZÖ-Obmann selbst Absprachen traf, um Alexander Wrabetz zum Generalintendanten zu machen, wobei detaillierte Postenbesetzungen auf einem sogenannten „Käsezettel“ fixiert worden sein sollen. Zudem weist Khol die Behauptung zurück, Clemens Pig sei parteinahe, und wirft Westenthaler vor, trotz eigener enger Bindungen zur FPÖ anderen Stiftungsräten Parteinähe vorzuwerfen. Der ehemalige Nationalratspräsident äußert zudem die Vermutung, dass die ORF-Redaktion ein strategisches Spiel gemeinsam mit Westenthaler gegen den Stiftungsrat spiele, um die Institution zu diskreditieren.















