Ostsee: "Jetzt ist richtig viel Platz!" 06.03.2026

Die Ostsee verzeichnet einen historisch niedrigen Wasserstand, der am 5. Februar 2026 an der Messstation südlich von Stockholm einen Rekordwert erreichte. Dieser Zustand wurde durch anhaltenden Ostwind verursacht, der Wasser aus der Ostsee herausdrückte und nun Platz für einen dringend benötigten Einstrom von frischem Salzwasser schafft. Meeresforscher wie Michael Naumann vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde sehen darin eine spannende Entwicklung, da dieser Salzwassereinstrom entscheidend ist, um das Sauerstoffdefizit im Tiefenwasser auszugleichen und die Stoffkreisläufe wieder in Gang zu setzen. Die Hoffnung besteht, dass dieser Prozess die übermäßige Planktonproduktion eindämmt und die Ostsee revitalisiert, wobei nun auf Stürme aus Nordwesten gewartet wird, um weiteres Wasser aus der Nordsee anzusaugen.











