Pakistan greift Afghanistan aus der Luft an: Wie gefährlich ist dieser „offene Krieg“? 27.02.2026

Pakistan hat seine militärischen Operationen gegen Afghanistan eskaliert, indem es Luftangriffe auf die Taliban-Hochburgen Kandahar und Kabul durchführte und damit einen „offenen Krieg“ erklärte. Diese Eskalation folgt auf Angriffe der Taliban gegen Pakistan und bricht eine ohnehin fragile Waffenruhe. Pakistan gibt an, 274 Taliban-Kämpfer getötet zu haben, während 12 pakistanische Soldaten ums Leben kamen, wobei diese Zahlen bisher nicht unabhängig verifiziert werden konnten. Die militärische Überlegenheit Pakistans ist erheblich, doch die Taliban sind erfahrene Guerillakämpfer. Ursprünglich hoffte Pakistan auf einen strategischen Partner in den Taliban, doch seit deren Rückkehr an die Macht im August 2021 ist die Zahl der Terroranschläge in Pakistan sprunghaft angestiegen, wobei Pakistan die Taliban beschuldigt, Terrorgruppen wie die Pakistanischen Taliban (TTP) und Al-Qaida zu unterstützen, die angeblich frei in Afghanistan agieren. Pakistanische Sicherheitskreise sehen unwiderlegbare Beweise für die Verantwortung der Extremisten in Afghanistan für die jüngste Anschlagswelle. Die militärischen Maßnahmen sollen die Weltgemeinschaft auf die Bedrohung aufmerksam machen und die Taliban zu Verhandlungen zwingen, um die Anschläge zu reduzieren.














