Pakistan hat den USA und dem Iran einen über Nacht ausgearbeiteten Plan für einen Waffenstillstand und die Öffnung der Straße von Hormus vorgelegt, der möglicherweise bereits am Montag in Kraft treten könnte. Der als "Islamabad-Abkommen" bekannte Vorschlag sieht eine zweistufige Vorgehensweise vor: eine sofortige Waffenruhe, gefolgt von der Aushandlung eines umfassenden Abkommens innerhalb von 15 bis 20 Tagen, wobei persönliche Gespräche in Islamabad stattfinden sollen. Pakistan fungiert als einziger Kommunikationskanal, und der pakistanische Armeechef, Feldmarschall Asim Munir, stand in engem Kontakt mit US-Vizepräsident JD Vance und dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi. Trotz der diplomatischen Bemühungen scheinen die Erfolgsaussichten gering, da der Iran Zweifel an der Bereitschaft der USA für einen dauerhaften Waffenstillstand äußert und mit Vergeltung droht, sollte US-Präsident Trump wie angekündigt iranische Infrastruktur angreifen.