Papst Leo erhält siebenminütigen stehenden Applaus nach Warnung vor „tiefgreifender“ Weltkrise 08.06.2026

Papst Leo hat am Montag vor dem spanischen Parlament gesprochen und erklärt, die Welt befinde sich in einer „tiefgreifenden spirituellen und kulturellen Krise“, die von Gewalt, Polarisierung und Misstrauen geprägt sei und durch eskalierende globale Konflikte und Missachtung der Menschenrechte verschärft werde. Er sprach sich entschieden gegen eine Erhöhung der europäischen Militärausgaben aus und plädierte stattdessen dafür, die Beendigung von Kriegen und die Unterstützung von Migranten zu priorisieren, insbesondere angesichts der erneuten Feindseligkeiten zwischen Israel und dem Iran. Die Ansprache des Papstes, die erste päpstliche Rede vor der spanischen Legislative, wurde mit einem siebenminütigen stehenden Applaus bedacht. Er betonte, dass Waffen keinen dauerhaften Frieden schaffen können, und kritisierte die unzureichende Hilfe für Migranten als Untergrabung der internationalen Ordnung. Er forderte, sich auf die Ursachen wie Krieg, Armut und Klimawandel zu konzentrieren. Leo äußerte sich auch besorgt über die ethischen Auswirkungen von KI in der Kriegsführung und bezeichnete die steigenden europäischen Militärausgaben als „beunruhigend“.



















