Papst Leo XIV. in Katalonien: Besuch in Montserrat 10.06.2026

Papst Leo XIV. besuchte im Rahmen seiner Spanienreise die Region Katalonien, wobei er einen diplomatischen Balanceakt zwischen dem Gastgeberland und der katalanischen Identität vollführte. In Barcelona und im Kloster Montserrat setzte der Papst gezielt katalanische Sprachakzente, um Respekt gegenüber dem kulturellen Erbe zu zeigen, obwohl er Predigten primär auf Spanisch hielt. Zu den Höhepunkten gehörten ein Treffen mit Gefangenen in „Brians 1“, ein Gebet vor der „Schwarzen Madonna“ in Montserrat sowie die Weihe des Jesus-Christus-Turms der Sagrada Família, dem höchsten Kirchturm der Welt mit 172,5 Metern. Trotz politischen Drucks durch Separatisten wie Míriam Nogueras, die ihn zur Nutzung der Landessprache drängten, bewahrte Leo XIV. die Form. Der Besuch folgte der Tradition seiner Vorgänger Johannes Paul II. und Benedikt XVI., die ebenfalls katalanische Sprachelemente integrierten.














