Papst zu Besuch in Kamerun "Hinter den Statistiken verbergen sich Gesichter" 16.04.2026

Papst Leo XIV. ist zu einer Friedensmission in Kamerun angekommen und wurde am Flughafen von Jaunde und auf dem Weg in die Innenstadt von Tausenden jubelnden Menschen begrüßt. In seiner ersten Ansprache betonte er die Bedeutung von Sicherheit unter Achtung der Menschenrechte und forderte einen Frieden, der auf gegenseitigem Verständnis und Respekt basiert, insbesondere angesichts der Menschenrechtsverletzungen und der Gewalt, die das Land plagen. Er sprach die langjährige Herrschaft von Präsident Paul Biya seit 1982 an, dem ältesten Regierungschef der Welt, und hob hervor, dass hinter den Statistiken menschliche Schicksale und gebrochene Hoffnungen stehen. Der Papst erinnerte an die Spannungen und Gewalttaten in Kamerun, darunter Angriffe islamistischer Terrorgruppen im Norden und den zehnjährigen Konflikt zwischen der Regierung und Separatisten in den englischsprachigen Regionen, und mahnte den Staat, Brücken statt Spaltung zu bauen und Korruption zu bekämpfen. Ein besonderer Fokus liegt auf seinem bevorstehenden Besuch in Bamenda, einem Zentrum des Konfliktgebiets.













