Paradigmenwechsel bei Krankenkassen: SPD fordert Abgabe auf Kapitalerträge – Union droht mit Blockade 10.02.2026

Die SPD schlägt einen Paradigmenwechsel in der Finanzierung der deutschen Kranken- und Pflegeversicherung vor, indem sie Beiträge nicht nur auf Löhne, Gehälter und Renten, sondern auch auf Kapitaleinkünfte und Mieteinnahmen erhebt, um die Beitragssätze zu senken. Dieser Vorstoß, der auch von Robert Habeck (Grüne) bereits in der Vergangenheit geäußert wurde, zielt darauf ab, die steigenden Kosten aufgrund der alternden Gesellschaft und die drohenden Finanzlöcher, die bis 2050 zu einer Erhöhung der Sozialabgaben auf 53 Prozent führen könnten, zu bewältigen. Der Koalitionspartner Union lehnt diesen Vorschlag vehement ab und warnt vor neuen Belastungen für Sparer und Unternehmen, während sie stattdessen eine Diskussion über die Ausgaben des Sozialstaats und die Finanzierung beitragsfremder Leistungen aus dem Bundeshaushalt fordert.














