Parkinson: So unterschiedlich trifft die Krankheit Frauen und Männer 28.03.2026

Eine internationale Studie mit fast 11.000 Parkinson-Patienten in Australien, veröffentlicht in "The Lancet Regional Health", hat signifikante Unterschiede im Krankheitsverlauf zwischen Männern und Frauen aufgedeckt. Parkinson, eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die den Dopaminmangel im Gehirn verursacht und zu motorischen Symptomen wie Zittern und verlangsamten Bewegungen führt, manifestiert sich geschlechtsspezifisch. Frauen erkranken im Durchschnitt etwas früher (63,7 Jahre) als Männer (64,4 Jahre) und erhalten auch früher eine Diagnose, obwohl Männer insgesamt 1,5-mal häufiger betroffen sind. Die Studie hebt hervor, dass nicht-motorische Symptome wie Schlafstörungen (bei 96% der Teilnehmer berichtet), Depressionen und Angstzustände bei Frauen häufiger und intensiver auftreten, während Männer eher unter Verstopfung und Erektionsstörungen leiden. Diese Erkenntnisse sind entscheidend für eine frühere Erkennung und gezieltere Behandlung der Krankheit.














