Parlamentswahl in Slowenien bringt keine klaren Mehrheiten 22.03.2026

Die Parlamentswahl in Slowenien hat zu einem knappen Ergebnis geführt, bei dem der liberale Ministerpräsident Robert Golob mit seiner Freiheitsbewegung die meisten Stimmen (28,6 Prozent, 29 Mandate) erhielt, aber zusammen mit seinen bisherigen linken Koalitionspartnern die Regierungsmehrheit verlor. Die rechts-konservative Slowenische Demokratische Partei (SDS) von Ex-Premier Janez Jansa erreichte 28 Prozent und 29 Mandate. Weder der linke noch der rechte Block verfügt über die notwendigen 46 Mandate im 90-sitzigen Parlament, was eine schwierige Regierungsbildung erwarten lässt. Golob beansprucht dennoch die Regierungsbildung, während Jansa eine Anfechtung des Ergebnisses andeutet. Die Wahl wurde von einer Schmutzkampagne überschattet, die mutmaßlich von einer israelischen Agentur durchgeführt wurde.














