Paukenschlag in der Schweiz: Behörden schließen 13 Campingplätze kurz vor Saisonbeginn 20.03.2026

In der Schweiz werden kurz vor Beginn der Sommersaison 13 Campingplätze behördlich geschlossen, was zu einem potenziellen Wegfall von 100.000 Logiernächten führen könnte. Diese drastische Maßnahme, die Betreiber wie William Jerjen im Kanton Wallis hart trifft, begründet der Kanton mit akuten Naturgefahren wie Lawinenabgängen und Hochwasser, die eine Bedrohung für Menschenleben darstellen. Trotz der Möglichkeit eines Einspruchs, der jedoch zunächst keine aufschiebende Wirkung hat und mit Geldstrafen von mindestens 10.000 Franken geahndet wird, kritisieren lokale Politiker und Gemeindepräsidenten wie Gerhard Kiechler die fehlenden Schutzmaßnahmen und Alternativen für die betroffenen Betreiber. Staatsrat Franz Ruppen verteidigt das schnelle Handeln, während Wirtschaftsminister Christophe Darbellay die mangelnde Unterstützung für die Bürger bemängelt und die Gefahr von Wildcamping an gefährlicheren Orten befürchtet.














