Pegel der steirischen Flüsse tief gesunken, Kraftwerke haben starke Einbußen 09.06.2026

Die steirischen Flüsse verzeichnen aufgrund anhaltender Trockenheit und geringer Niederschläge einen drastischen Rückgang der Wasserführung, die an manchen Orten um mehr als zwei Drittel unter dem üblichen Maß liegt. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Stromproduktion aus Wasserkraft, wobei beispielsweise die Mur im Mai nur 29 Prozent ihrer üblichen Wassermenge führte und die Stromerzeugung um ein Drittel unter dem Durchschnitt liegt. Auch die Donau erlebt Einbußen von bis zu einem Viertel. Während Niederösterreich diese Verluste durch Windkraft ausgleichen kann, kämpft die Steiermark mit einem erhöhten Strombezug aus überregionalen Netzen. Die niedrigen Wasserstände und steigenden Wassertemperaturen gefährden zudem die Flussökosysteme und Fischarten, während die Grundwasserstände, trotz leichter Erholung durch jüngste Regenfälle, weiterhin besorgniserregend niedrig sind, was Experten auf den menschengemachten Klimawandel und erhöhte Verdunstung zurückführen.














