Per Kamera dem Darmkrebs auf der Spur – schon vor Entstehung 22.03.2026

Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten mit einer hohen Sterblichkeitsrate, doch Vorsorgeuntersuchungen wie die Darmspiegelung sind laut einer neuen Studie hochwirksam bei der Verhinderung von Todesfällen. Chefarzt Stefan Ziemer vom Helios Hanseklinikum Stralsund demonstriert die Prozedur, bei der Polypen, die Vorstufen von Darmkrebs, identifiziert und entfernt werden. Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) betont, dass die Sterberate durch Vorsorge um über 40 Prozent gesunken ist und regelmäßige Untersuchungen bis zu 80 Prozent der Darmkrebs-Sterbefälle verhindern können. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt ab 50 Jahren die Kosten für Darmspiegelungen, die alle zehn Jahre bei negativem Befund wiederholt werden können, oder für Stuhlbluttests, die alle zwei Jahre durchgeführt werden können.














