Pessach im Nahost-Krieg Fest der Freiheit zwischen Sirenen und Bunkern 01.04.2026

Das Pessachfest in Israel wird dieses Jahr von den Auswirkungen des Krieges überschattet, was die Feierlichkeiten für viele Familien verändert. In Tel Aviv bereitet sich Adi mit ihren vier Kindern auf den Sederabend vor, der aufgrund der Sicherheitslage und der Abwesenheit ihres Mannes, der als Reservist eingezogen ist, anders ablaufen wird. Der Schutzraum dient als Mahnung an die ständige Bedrohung, wie ein Einschlag einer Rakete in der Nähe ihres Hauses im letzten Krieg verdeutlichte. Psychologin Merav Roth berichtet von weit verbreiteten Kriegstraumata wie Schlafstörungen und Angstzuständen, betont aber auch die Widerstandsfähigkeit der Menschen. Trotz der Herausforderungen hält Adi an den Traditionen fest, bereitet Mazza und symbolische Speisen für den Seder vor und betont die Bedeutung, trotz aller Widrigkeiten stark zu bleiben und Israel nicht zu verlassen.













