Pilnacek-U-Ausschuss: Nö. Polizeichef nahm Beamte in Schutz 17.06.2026

Michael Takacs, der Bundespolizeidirektor, verteidigte am Donnerstag im U-Ausschuss die Handlungen von Polizisten im Zusammenhang mit dem Tod von Peter Pilnacek. Pilnaceks Leiche wurde am 20. Oktober 2023 in der Donau entdeckt. Takacs räumte ein, an diesem Tag dreimal mit Anna P. telefoniert zu haben, die mit Pilnacek lebte. Diese Anrufe seien privater Natur gewesen und über sein Diensthandy geführt worden, was er als zulässig bezeichnete. Takacs gab an, dass P. ihn um Rat gebeten habe, und er habe ihr empfohlen, Pilnaceks Lieblingsorte aufzusuchen, bevor weitere Schritte unternommen würden. Später informierte P. ihn über die Bergung von Pilnaceks Leiche. Takacs bestritt, P. angewiesen zu haben, Pilnaceks Laptop verschwinden zu lassen, und äußerte sich kritisch über die Nutzung von U-Ausschüssen als politisches Verfolgungsinstrument. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt hat entschieden, das Verfahren zu Pilnaceks Tod nicht fortzuführen, da keine maßgebliche Änderung der Beweislage vorlag und zwei gerichtsmedizinische Gutachten auf Ertrinkungstod hindeuteten.














