Pingpong im Bundestag: Lehren aus Merz' Regierungsbefragung 25.03.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz stand im Bundestag den Fragen der Abgeordneten gegenüber, wobei der Fokus zunächst auf globalen Krisen wie dem Iran-Krieg und dem transatlantischen Verhältnis lag, anstatt auf innenpolitischen Themen wie Energiepreisen und Reformen. Die AfD nutzte ihre erste Fragestunde, um Themen wie Migration und Kernkraft anzusprechen, was zu einer intensiven Auseinandersetzung zwischen Merz und der Partei führte. Merz zog eine Verbindung zwischen Zuwanderung und steigender Gewalt, was ihm Applaus von der AfD und Zwischenrufe von anderen Parteien einbrachte. Währenddessen präsentierte Finanzminister Lars Klingbeil seine Reformpläne zur Staatsmodernisierung, was die unterschiedlichen Prioritäten innerhalb der Koalition verdeutlichte. Merz zeigte sich offen für eine Erhöhung der Pendlerpauschale, äußerte sich jedoch skeptisch zu einer Übergewinnsteuer und blieb bei der Mehrwertsteuer unklar, was auf interne Debatten hinter den Kulissen hindeutet.















