Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat deutliche Warnungen vor den Folgen des geplanten Sparpakets von Gesundheitsministerin Nina Warken ausgesprochen. Verbandschef Gerald Gaß erklärte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), dass eine aktuelle Studie zu dem Ergebnis kommt, dass die Kliniken bei unveränderter Umsetzung gezwungen wären, zehn Prozent ihres Personals zu entlassen. Dies würde rund 140.000 Beschäftigte betreffen. Gaß betonte, dass die Experten für das Jahr 2030 ohne Korrektur der Kürzungspläne eine "hohe Ausfallwahrscheinlichkeit" für 49 Prozent aller Krankenhausstandorte prognostizieren, was übersetzt bedeute, dass jede zweite Klinik von der Pleite bedroht sei.