Plant Israel die Todesstrafe für palästinensische Terroristen?: „Das wäre ein deutlicher Verstoß gegen die Menschenrechte“ 30.03.2026

Mehrere Menschenrechtsorganisationen, darunter Amnesty International, Human Rights Watch und Oxfam, haben scharf gegen einen Gesetzentwurf im israelischen Parlament protestiert, der die Wiedereinführung der Todesstrafe vorsieht. Dieser Entwurf, ursprünglich von der rechtsextremen Partei Otzma Jehudit initiiert, würde gezielt Personen treffen, die Israelis aus rassistischen oder feindseligen Motiven getötet haben. Kritiker befürchten, dass die Anwendung des Gesetzes ausschließlich auf palästinensische Straftäter abzielen würde, was einen klaren Verstoß gegen internationale Menschenrechtsabkommen darstellt. Israel hatte die Todesstrafe 1954 faktisch abgeschafft, sie wurde seit der Staatsgründung nur einmal 1962 vollstreckt. Internationale Politiker, darunter auch deutsche, äußerten ebenfalls Bedenken und appellierten an Israel, die Pläne aufzugeben.













