Platz für rund 90.000 Menschen: US-Regierung will 38 Milliarden Dollar für neue Abschiebegefängnisse ausgeben 14.02.2026

Die US-Regierung plant eine massive Ausweitung ihrer Abschiebegefängnisse und will dafür über 38 Milliarden Dollar (32 Milliarden Euro) investieren, um die Kapazität der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE auf 92.600 Betten zu erhöhen. Diese Mittel stammen aus einem im Vorjahr verabschiedeten Haushaltsgesetz und sollen für den Kauf und die Renovierung von acht großen Haftzentren mit je 7.000 bis 10.000 Plätzen sowie 16 kleineren Zentren mit 1.000 bis 1.500 Plätzen verwendet werden. Ziel ist es, die Aufenthaltsdauer in kleineren Zentren auf drei bis sieben Tage und in größeren auf bis zu 60 Tage zu verkürzen. Diese Pläne folgen auf eine beispiellose Abschiebekampagne unter Präsident Trump, die zu Protesten und einer Haushaltssperre für das Heimatschutzministerium führte.













