Podcast: „Auf den Punkt“:Ostermärsche: Pazifismus in Zeiten der Kriege 02.04.2026

Der Philosophieprofessor Thomas Kater von der Universität Leipzig kritisiert in einem Podcast der Süddeutschen Zeitung die Aussage von US-Präsident Donald Trump, den Iran „in die Steinzeit“ zu bomben, als sinnfrei und betont die prinzipielle Ablehnung von Krieg durch Pazifisten. Er verteidigt Pazifisten gegen die Bezeichnung als „weltfremde Spinner“ und argumentiert, dass es keinen „guten Krieg“ geben könne, da Kriege stets neue Konflikte schafften. Kater erläutert, dass Pazifismus keine einheitliche Bewegung sei, aber die Ablehnung von Krieg als sinnlos und zerstörerisch ein zentrales Element darstelle, im Gegensatz zum entmenschlichenden Bellizismus. Das Motto der diesjährigen Ostermärsche, „Kriege verweigern – Frieden schaffen“, erscheint angesichts der aktuellen kriegerischen Rhetorik als hilflos.














