Politik zu langsam: Forschende fordern mehr Klimaschutz 17h ago

Die Schweiz erlebte im Juni eine beispiellose Hitzewelle mit historischen Temperaturrekorden, wie etwa 39,0 Grad in Basel-Binningen. Klimaforscher wie Sonia I. Seneviratne von der ETH und Thomas Frölicher von der Universität Bern warnen, dass diese Extremereignisse durch den menschengemachten Klimawandel zunehmen. Während Städte unter dem Wärmeinsel-Effekt leiden, kämpfen das Mittelland und die Alpen mit Trockenheit sowie instabilen Hängen durch schmelzende Gletscher. Die Experten fordern dringende Maßnahmen: Neben einer klimagerechten Stadtplanung mit mehr Begrünung und Beschattung ist eine drastische Senkung der Treibhausgasemissionen unerlässlich. Besonders im Verkehrssektor sowie beim Ausbau erneuerbarer Energien besteht Handlungsbedarf. Um die Folgen abzumildern, benötigt die Schweiz ein ambitioniertes CO₂-Gesetz und stärkere Anreize für klimafreundliches Verhalten, damit das Land seine Vorreiterrolle bei der Emissionsreduktion und Anpassung an die Klimafolgen effektiv ausbauen kann.














