Politologe zum Iran-Kurs der USA Trump "immer nervöser" 07.04.2026

Der Politikwissenschaftler Stephan Bierling analysiert die Iran-Politik von US-Präsident Donald Trump und beschreibt ihn als zunehmend verzweifelt und nervös angesichts des Konflikts. Trump droht mit der Zerstörung iranischer Infrastruktur, was Bierling als prinzipiell militärisch umsetzbar, aber politisch problematisch einstuft, da Angriffe auf zivile Ziele verboten sind. Iran kontrolliere die strategisch wichtige Straße von Hormus, und die USA hätten den Konflikt unterschätzt und seien blind hineingeschlittert, ohne auf eine längere Verteidigung des iranischen Regimes vorbereitet zu sein. Die Kriegsziele der USA seien unklar, und Trump stehe vor der schwierigen Entscheidung, Bodentruppen einzusetzen, was militärisch und politisch riskant sei. Die Bereitschaft zu Leid sei beim iranischen Regime, das um sein Überleben kämpfe, unbegrenzt, während Trumps Leidensfähigkeit und die innenpolitische Unterstützung in den USA geringer seien, was ihn zu verzweifelten Drohungen treibe.














