Polizeichef teilt im Pilnacek-U-Ausschuss aus 17.06.2026

Im Pilnacek-Untersuchungsausschuss wurde die Einstellung des Verfahrens zum Tod des ehemaligen Justiz-Sektionschefs Peter Pilnacek thematisiert. Eine Eisenstädter Staatsanwältin, die mit dem Fall betraut war, gab an, keine politische Einflussnahme wahrgenommen zu haben; die Einstellung sei auf die unveränderte Beweislage und zwei unabhängige Gutachten zurückzuführen, die einen Tod durch Ertrinken ohne Fremdverschulden feststellten. Bundespolizeidirektor Michael Takacs äußerte Kritik am Untersuchungsausschuss, da dieser Ressourcen binde und von manchen als politisches Verfolgungsinstrument missbraucht werde. Er wies zudem Vorwürfe bezüglich einer "türkisen Polizeikette" und Ratschläge zur Vernichtung von Pilnaceks Laptop zurück, räumte jedoch Kontakt zur Mitbewohnerin Pilnaceks am Todestag ein. Ein politischer Schlagabtausch zwischen ÖVP und FPÖ prägte die Sitzung.














