Ein Genderfluider kennt seinen Schmerz 29.03.2026

Der neue „Polizeiruf 110“ mit dem Titel „Goldraub“ spielt im malerischen Holländischen Viertel von Potsdam und konzentriert sich weniger auf Hektik als vielmehr auf die emotionalen Verwicklungen seiner Charaktere. Drei Tage nach einem Überfall auf einen Juwelier wird der Goldschmied Michalski ermordet aufgefunden, was die Ermittlungen des deutsch-polnischen Kommissariats ins Rollen bringt. Im Mittelpunkt steht Kommissar Vincent Ross, der genderfluid ist und mit persönlichen Beziehungsproblemen kämpft, was seine Darstellung von Zerbrechlichkeit und Empathie unterstreicht. Der Film beleuchtet Trennungen und deren Auswirkungen auf Menschen, wobei die Darstellung der Beziehung zwischen Ross und seinem Kollegen Rogov als eine der Stärken des Films hervorgehoben wird. Potsdam wird strahlend dargestellt, was als Metapher für menschliche Gier dient, während die Ermittlungen langsam dem wahren Täter näherkommen.















