Prügelvorwürfe gegen Ex-FPÖ-Mitarbeiter: Innenressort will zwei Verdächtige abschieben 07.07.2026

Nach einer gewaltsamen Attacke auf einen Taxifahrer in Leoben prüft das österreichische Innenministerium die Ausweisung zweier deutscher Staatsbürger. Die Tat ereignete sich im Umfeld eines Burschenschafter-Festes der Wiener Burschenschaft Olympia. Die Verdächtigen Yannick W., Uwe S. und Gernot S. sollen das Opfer gewürgt und getreten haben, wobei schwere Kopfverletzungen entstanden. Gernot S. war bis vor kurzem parlamentarischer Mitarbeiter des FPÖ-Abgeordneten Michael Oberlechner, der die Trennung vom Mitarbeiter umgehend bestätigte. Die Staatsanwaltschaft Leoben hat das Verfahren an die Staatsanwaltschaft Wien übergeben, da gegen den Ex-Mitarbeiter bereits wegen Verhetzung ermittelt wird. Die Vorwürfe umfassen zudem Verstöße gegen das NS-Verbotsgesetz. Während die FPÖ Gewalt offiziell ablehnt, forderten andere Fraktionen im Nationalrat eine klare Distanzierung der Partei zur identitären Szene. Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl prüft nun die Abschiebung der deutschen Staatsangehörigen.













