Prosor für mehr Gedenkstättenbesuche – „gerade für Kinder mit muslimischem Migrationshintergrund“ 04.04.2026

Angesichts des zunehmenden Antisemitismus in Deutschland fordert der israelische Botschafter Ron Prosor die Einführung verpflichtender Besuche von NS-Gedenkstätten für Schüler, insbesondere für Kinder mit muslimischem Migrationshintergrund. Prosor betont die Wichtigkeit von Begegnungen und Dialogen mit jüdischem Leben, um Vorurteile abzubauen und Verständnis zu fördern, wie er aus eigenen Erfahrungen in arabischen Ländern berichtet. Er plädiert zudem für strengere Gesetze und die rechtliche Verankerung der IHRA-Arbeitsdefinition von Antisemitismus, um gezielte Dämonisierung Israels und die Aberkennung seines Existenzrechts als antisemitisch einstufen und rechtlich dagegen vorgehen zu können.

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