Proteste gegen Ebola-Station der USA in Kenia 03.06.2026

In Kenia, wo bisher keine Ebola-Fälle aufgetreten sind, kommt es zu heftigen und teilweise blutigen Protesten gegen die geplante Errichtung einer US-amerikanischen Quarantänestation in der Nähe von Nanyuki. Die US-Regierung plant, dort amerikanische Staatsbürger zu behandeln, die sich im Kongo oder Uganda mit dem Virus infiziert haben, anstatt sie in den USA zu versorgen. Diese Pläne stoßen auf massiven Widerstand, da befürchtet wird, dass Kenia zur Eindämmungskolonie wird und das Land einem unnötigen Risiko ausgesetzt wird, obwohl keine heimischen Fälle verzeichnet sind. Ein kenianisches Gericht hat die Eröffnung der Station vorläufig gestoppt und fordert Offenlegung des Abkommens mit den USA. Trotz der Kritik aus Kenia und den USA, sowie der gerichtlichen Entscheidung, scheinen die Vorbereitungen für die Quarantänestation durch den fortlaufenden Transport von Personal und Ausrüstung durch US-Militärflugzeuge weiterzugehen.

















