Prozess-Rätsel um Flixbus-Unfall: Fahrer nüchtern und ausgeruht, trotzdem fuhr er vier Menschen in den Tod 13.03.2026

Am 13. März 2026 beginnt in Leipzig der Strafprozess gegen einen Flixbusfahrer, der vor knapp zwei Jahren auf der A9 bei Leipzig einen Unfall verursachte, bei dem vier Menschen starben und 46 weitere verletzt wurden. Der damals 62-jährige Fahrer verlor bei etwa 100 km/h die Kontrolle über den Doppelstockbus, der von Berlin nach Zürich fuhr. Laut Staatsanwaltschaft hat er die erforderliche Sorgfaltspflicht verletzt. Gutachten ergaben, dass weder Alkohol, Drogen noch Medikamente eine Rolle spielten und keine technischen Mängel am Bus vorlagen. Der Fahrer hatte alle vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten eingehalten. Der Prozess findet am Landgericht Leipzig statt, ein Urteil wird noch am selben Tag erwartet. Der Unfall hat die Debatte um die Anschnallpflicht in Reisebussen neu entfacht.














