Präventions-Paradox in Bayern: Mehrheit hält Vorsorge für wichtig – doch viele gehen nicht hin 13.02.2026

Eine repräsentative Umfrage von Doctolib und YouGov unter 2.056 Personen in Deutschland, durchgeführt vom 26. bis 28. Januar 2026, offenbart ein "Präventions-Paradox": Während 84 Prozent der Deutschen medizinische Vorsorge als wichtig erachten, nehmen nur 42 Prozent die empfohlenen Untersuchungen regelmäßig wahr. In Bayern sind die Werte mit 85 Prozent und 42 Prozent ähnlich. Ein signifikanter Unterschied zeigt sich zwischen den Geschlechtern: Nur 34 Prozent der Männer nehmen Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig wahr, verglichen mit 49 Prozent der Frauen. Als Hauptgründe für die Nichtwahrnehmung werden organisatorische Hürden, Informationsmangel, lange Wartezeiten und das schlichte Vergessen genannt. 66 Prozent der Befragten wünschen sich Erinnerungen per SMS, App oder E-Mail.














