Qalibaf nutzt Trauerfeierlichkeiten als Plattform für regionales Engagement 03.07.2026

Die Trauerfeierlichkeiten für Ayatollah Seyyed Ali Khamenei in Teheran haben sich zu einer bedeutenden diplomatischen Plattform entwickelt, die hochrangige Beamte und Delegationen aus ganz Asien und dem Nahen Osten anzieht. Der Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf stand im Mittelpunkt dieser Kontakte und führte Gespräche mit Vertretern aus China, dem Irak, Belarus, Bangladesch und dem Libanon. Zu den Kernthemen gehörten die Umsetzung des Memorandum of Understanding zwischen dem Iran und den USA, regionale Sicherheit, Post-Kriegs-Diplomatie und die Stärkung bilateraler Beziehungen. Ein zentraler Schwerpunkt lag auf der Verwaltung der Straße von Hormus nach einem Waffenstillstand, wobei der Iran neben dem Oman seine alleinige Verantwortung betonte und eine Beteiligung der USA ablehnte. Qalibaf sprach zudem über regionale Zusammenarbeit und setzte sich für eine engere strategische Abstimmung mit China innerhalb multilateraler Rahmenbedingungen wie BRICS und der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit ein. Die Gespräche mit dem Irak betonten die tiefen historischen Bindungen und begrüßten das Memorandum of Understanding zur regionalen Stabilität und zur Wiederaufnahme von Energieexporten.













