Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) kürzt die Eidgenössische Qualitätskommission Gesundheit (EQK) ihr Budget um 4,2 Millionen Franken, was einem Drittel der Mittel entspricht. Diese Kürzung hat erhebliche Auswirkungen auf die Fähigkeit der EQK, ihre Aufgaben zur Qualitätssicherung im Gesundheitswesen wahrzunehmen, darunter geplante Spital- und Vergleichsstudien für Spitex und Physiotherapie. EQK-Präsident Michael Jordi äussert sich besorgt über die Verzögerung von Arbeiten und die Beeinträchtigung der Bemühungen zur Verbesserung der Gesundheitsqualität. Die Kürzung ist Teil eines Sparauftrags des Parlaments, der das EDI dazu verpflichtet, bis 2027 zusätzliche 30 Millionen Franken einzusparen. Obwohl das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Bedeutung des Themas Qualität betont, ist das zuständige Departement offenbar nicht bereit, dies in der Praxis zu priorisieren, was die Zukunft der EQK und ihrer wichtigen Vergleiche ungewiss macht.