Zufallsmehrheit mit Höcke-Partei: Ramelow verteidigt gemeinsame Abstimmung mit der AfD 10.02.2026

Bodo Ramelow, Vizepräsident des Deutschen Bundestages und ehemaliger Ministerpräsident von Thüringen, verteidigt die Abstimmung seiner Partei, Die Linke, mit der AfD im Thüringer Landtag. Anlass war ein Antrag der Linksfraktion zur Förderung von Sportstätten, der nur durch die Stimmen der AfD eine Mehrheit erhielt. Ramelow argumentiert, dass seine Partei sich nicht von der AfD vorschreiben lassen werde, wie Parlamentsarbeit zu leisten sei, und bezeichnet die Mehrheit als "Zufallsmehrheit". Er macht das Fehlen von Abgeordneten der Regierungsparteien CDU, SPD und BSW für die Situation verantwortlich und verweist auf seine eigene Amtszeit, in der er stets auf die Geschlossenheit der Regierungstimmen achtete. Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Heidi Reichinnek, bestätigte, dass die AfD ihre Haltung kurzfristig geändert habe.














