Ransomware-Angriffe: Mehr Opfer, höhere Lösegeldzahlungen 12.05.2026

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 1.041 Fälle von Ransomware-Angriffen und verwandten Erpressungsdelikten angezeigt, ein Anstieg gegenüber 950 im Vorjahr. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind mit rund 90 Prozent der Angriffe am stärksten betroffen, während größere kritische Infrastrukturanbieter gesetzlich zu Schutzmaßnahmen und Meldungen verpflichtet sind. Die Bereitschaft zur Lösegeldzahlung sank auf sieben Prozent, jedoch stieg die durchschnittliche Zahlungssumme auf etwa 387.000 Euro. Zudem verzeichnete die Polizei einen Anstieg bei DDoS-Attacken und einen signifikanten Zuwachs von 224 Prozent bei politisch motivierten Hacktivisten-Angriffen, verbunden mit der deutschen Unterstützung für die Ukraine. Die Gesamtzahl der polizeibekannten Cybercrime-Delikte lag 2025 bei knapp 334.000, wobei die Taten aus dem Ausland zunahmen.














