Rassismus in Jobcentern, Jugendämtern, Ausländerbehörden – und „ein Versorgungsloch“ in Bayern 26.02.2026

Eine neue Studie des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) hat rassistische Diskriminierung in deutschen Behörden wie Jobcentern, Jugendämtern und Ausländerbehörden nachgewiesen, was für Betroffene keine Überraschung darstellt. In Bayern verschärft sich die Situation durch das Auslaufen des Bundesförderprogramms „respekt*land“, wodurch vier wichtige Antidiskriminierungsberatungsstellen weggefallen sind, ohne dass der Freistaat die Strukturen übernommen hat. Dies führt zu einem „Versorgungsloch“, insbesondere im ländlichen Raum, da die verbleibenden kommunalen und zivilgesellschaftlichen Angebote an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Kritiker bemängeln den fehlenden politischen Willen in Bayern, ein eigenes Antidiskriminierungsgesetz oder eine zentrale Landesstelle zu schaffen, während das zuständige Ministerium die Zuständigkeit beim Bund sieht und keine eigenen Pläne verfolgt.














