Rathauschef in vierter Generation: Gemeinde in Bayern setzt ungewöhnliche Tradition fort 14.03.2026

Konrad Kienle wurde zum dritten Mal zum Bürgermeister von Balderschwang gewählt und setzt damit eine ungewöhnliche Familientradition fort, da er der vierte Mann seiner Familie in diesem Amt ist. Balderschwang, die höchstgelegene und eine der kleinsten Gemeinden Bayerns mit etwa 350 Einwohnern, hat diese Tradition möglicherweise aufgrund ihrer geringen Größe und der Schwierigkeit, Kandidaten zu finden. Kienle, der auch ein Gasthaus betreibt, betrachtet das Bürgermeisteramt als Ehrenamt, das er mit einer pragmatischen Zeiteinteilung ausübt, indem er 100 Prozent für die Gemeinde und 50 Prozent für sein Gasthaus aufwendet. Seine Motivation schöpft er aus der Überzeugung seines Großvaters: "Nur wenn es der Gemeinde Balderschwang gut geht, geht es uns auch gut." Für seine letzte Amtszeit plant er das Projekt "Generation Zukunft", um junge Bürger stärker einzubinden und Verantwortung übertragen zu lassen, in der Hoffnung, dass beim nächsten Mal ein jüngerer Nachfolger bereitsteht.















