Razzia bei EU-Kommission: Staatsanwaltschaft prüft Immobilienverkäufe 12.02.2026

Die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) hat am Donnerstag Büros der Europäischen Kommission in Brüssel durchsucht, um mögliche Unregelmäßigkeiten bei Immobilienverkäufen zu untersuchen. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht der Verkauf von 23 Gebäuden der Kommission an den belgischen Staat im Jahr 2024 für 900 Millionen Euro. Die Kommission bestätigte die Durchsuchung und erklärte, sie werde uneingeschränkt mit der EPPO und den belgischen Behörden kooperieren, da sie zu Transparenz verpflichtet sei. Ein Sprecher äußerte Zuversicht, dass der Verkauf gemäß den festgelegten Verfahren und Protokollen ordnungsgemäß abgewickelt wurde, nachdem eine öffentliche Ausschreibung vom belgischen Staatsfonds gewonnen wurde. Die EPPO ermittelt generell Straftaten, die die finanziellen Interessen der EU beeinträchtigen.














