Rückkehr nach Syrien "Jeder, einfach jeder muss zurückkommen" 04.04.2026

Aisha Zain Jbeili, die eine seit 400 Jahren bestehende Seifenmanufaktur in Aleppo leitet, ist nach dem Bürgerkrieg aus der Türkei nach Syrien zurückgekehrt und appelliert an alle Syrer, insbesondere Fachkräfte und Unternehmer, zurückzukehren, um beim Wiederaufbau des Landes zu helfen. Trotz der enormen Zerstörungen, bürokratischen Hürden, Korruption und instabiler Stromversorgung, die die Produktionskosten erhöhen und Fachkräftemangel verursachen, sieht sie große Chancen für einen Neuanfang. Während nur wenige Syrer aus Deutschland zurückkehren, sind es aus den Nachbarländern wie der Türkei deutlich mehr. Die Weltbank schätzt die Wiederaufbaukosten auf 185 Milliarden Euro, doch der neue Nahostkrieg könnte die zugesagten Investitionen aus den USA, der Türkei und Golfstaaten beeinträchtigen. Zahira Tasabehj, die aus Kanada zurückkehrte und ein Boulder-Studio in Damaskus eröffnete, teilt Jbeilis Optimismus und glaubt, dass mehr Rückkehrer zur Stabilisierung Syriens beitragen werden.













