Reaktionen auf Landtagswahl Schock bei den einen, Jubel bei den anderen 08.03.2026

Die Landtagswahl in Baden-Württemberg hat zu gemischten Reaktionen bei den Parteien geführt. Die Grünen, angeführt von Cem Özdemir, feierten ein starkes Ergebnis, das ihnen Rückenwind für weitere Wahlen geben soll, wobei Franziska Brantner den Mut und die Zuversicht der Wähler lobte. Die CDU, deren Spitzenkandidat Manuel Hagel die Verantwortung für das Ergebnis übernahm, musste deutliche Verluste hinnehmen, obwohl Jens Spahn eine Verbesserung im Vergleich zur letzten Wahl betonte; Kanzleramtschef Thorsten Frei kritisierte, dass die Grünen ihr Logo versteckt hätten. Die AfD, mit Alice Weidel und Tino Chrupalla zufrieden, verdoppelte ihr Ergebnis und sieht sich als wichtigste Oppositionspartei. Die SPD erlebte ein "sehr bitteres" Ergebnis, wie Generalsekretär Tim Klüssendorf und Co-Chef Lars Klingbeil erklärten, und droht mit ihrem schlechtesten Ergebnis überhaupt, was Andreas Stoch zu persönlichen Konsequenzen veranlasst. Die Linke zeigte sich trotz des Verpassens des Landtags mit ihrem Ergebnis zufrieden, da es eine Verbesserung darstelle. Die FDP, deren Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke konsterniert war, verpasste den Einzug in den Landtag, was Parteichef Christian Dürr als bitteren Abend bezeichnete, aber nicht als Ende der Partei sah.














