Recherche der „New York Times“: Mädchenschule im Iran soll während US-Angriffen getroffen worden sein 06.03.2026

Eine Recherche der „New York Times“ legt nahe, dass die Bombardierung einer Mädchenschule im Iran am ersten Kriegstag während US-Angriffen auf eine nahegelegene Militäranlage erfolgte. Die Auswertung von Satellitenbildern und Videos deutet darauf hin, dass das Schulgebäude durch einen präzisen Schlag schwer beschädigt wurde, der zeitgleich mit Angriffen auf einen angrenzenden Marinestützpunkt der iranischen Revolutionsgarden stattfand. Offizielle US-Erklärungen über Angriffe auf Marineziele in der Nähe der Straße von Hormus, wo sich der Stützpunkt befindet, stützen die Annahme, dass die USA den Angriff höchstwahrscheinlich ausgeführt haben, obwohl sie ihn weder dementiert noch bestätigt haben. Bei dem Angriff in Minab kamen mindestens 168 Schülerinnen, 26 Lehrerinnen und vier Eltern ums Leben. Das UN-Menschenrechtsbüro fordert eine Untersuchung und erwägt die Möglichkeit eines Kriegsverbrechens.













