Rechtsextremismus, Drogen, sexuelle Übergriffe: Bundeswehr nennt 59 Beschuldigte in Zweibrücken 03.04.2026

Die Bundeswehr hat neue Zahlen zu einem Skandal bei der Fallschirmjäger-Einheit 26 in Zweibrücken veröffentlicht, bei dem 59 Beschuldigte mit personellen Konsequenzen rechnen müssen. Die Vorwürfe umfassen Rechtsextremismus, Drogenmissbrauch und sexuelle Übergriffe, darunter Hitlergrüße, eine angebliche Nazi-Party sowie Exhibitionismus und Vergewaltigungsfantasien gegenüber Soldatinnen. Obwohl die Vorfälle bereits im Juni 2025 bekannt waren, erfolgten erste Konsequenzen erst im Dezember. Von 21 beantragten Entlassungsverfahren sind 16 vollzogen, 19 Fälle wurden an die Staatsanwaltschaft abgegeben und 18 Disziplinarmaßnahmen verhängt. Verteidigungsminister Boris Pistorius verurteilte die Vorfälle und betonte die konsequente Verfolgung jedes Falls.














