Regensburg: Ärztin wehrt sich gegen Kündigung wegen angeblichen Arbeitszeitbetrugs 29.03.2026

Eine Leitende Oberärztin am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) wehrt sich gegen ihre Kündigung, die wegen angeblich 86 Minuten zu viel abgerechneter Arbeitszeit ausgesprochen wurde. Das UKR wirft der Medizinerin Arbeitszeitbetrug vor, doch das Arbeitsgericht Regensburg äußert Zweifel an der Verhältnismäßigkeit der Maßnahme und möglichen Kompetenzüberschreitungen bei der Kündigung durch den UKR-Chef. Die Ärztin begründet ihren längeren Aufenthalt am 8. Oktober 2025, dem Tag einer Personalversammlung, mit dienstlichen Anfragen von Patienten, Pflegepersonal und Kollegen, da ihre Vorgesetzte abwesend war. Der Fall wirft Fragen zur Personalführung am UKR auf, wo bereits Unzufriedenheit unter Ärzten wegen Stellenkürzungen und unsicherer Verträge besteht.














