Regierung behindert Staatsanwälte – die kündigen massenhaft 07.02.2026

Zahlreiche US-Staatsanwälte im Büro von Minnesota haben aus Protest gegen politische Einmischung aus Washington ihre Ämter niedergelegt. Auslöser war die Anweisung der Trump-Regierung, eine geplante zivilrechtliche Untersuchung zum Tod von Renée Good, die im Januar von einem ICE-Beamten erschossen wurde, abzubrechen. Die Staatsanwälte wollten prüfen, ob der Einsatz rechtmäßig war, doch hochrangige Justiz- und FBI-Vertreter, darunter FBI-Direktor Kash Patel, stoppten die Ermittlungen, um Trumps öffentliche Aussagen nicht zu widersprechen. Stattdessen sollten neue, juristisch fragwürdige Ansätze verfolgt werden. Dies führte zur Kündigung von rund einem Dutzend Staatsanwälten, darunter leitende Juristen, was das Büro erheblich schwächte und die Arbeitslast erhöhte. Justizministerin Pam Bondi bezeichnete dies als Vorgehen gegen den "Deep State", während Kritiker eine Verletzung der Rechtsstaatlichkeit sehen.















