Regierung gedenkt der Opfer des Grazer Amoklaufs 09.06.2026

Die österreichische Bundesregierung hat zum ersten Jahrestag des Amoklaufs von Graz eine Gedenkminute für die Opfer, Verletzten und Angehörigen abgehalten. Am 10. Juni 2025 tötete ein 21-Jähriger neun Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrerin an einem Grazer Gymnasium, bevor er sich selbst das Leben nahm. Laut dem Ministerratsvortrag haben diese Ereignisse das Land tief erschüttert und die Bedeutung von Prävention, gesellschaftlichem Zusammenhalt und dem Schutz junger Menschen hervorgehoben. Die Regierung betonte, dass menschliches Leid nicht wiedergutgemacht werden kann, aber Betroffene unterstützt werden müssen. Es wurde auf bereits umgesetzte Maßnahmen verwiesen, darunter ein Hilfsfonds, der Ausbau von Schulpsychologie und -sozialarbeit, eine Reform des Waffengesetzes sowie verstärkte Angebote im Bereich psychische Gesundheit und Prävention gegen Gewalt und Radikalisierung. Bundeskanzler Stocker unterstrich, dass Menschlichkeit und Mitgefühl die Antwort auf Hass seien, und Vizekanzler Babler betonte die Notwendigkeit zu handeln, um solche Tragödien zu verhindern.















