Regierung teilt Informationen über Asylsuchende mit iranischer Regierung, behauptet Klage 07.07.2026

Der Iranian American Legal Defense Fund (IALDF) hat in Washington, D.C., eine Klage eingereicht, in der behauptet wird, dass die Trump-Administration illegal vertrauliche Informationen über iranische Asylsuchende an die iranische Regierung weitergibt. Die Klageschrift behauptet, dass das Department of Homeland Security und die ICE sensible Details, wie etwa Asylanträge und Abschiebungsbescheide, an iranische Beamte offengelegt haben. Diese Offenlegung gefährde Berichten zufolge pro-demokratische Demonstranten, religiöse Minderheiten und LGBTQ-Personen, indem sie sie bei einer Rückkehr nach Iran potenzieller Verfolgung, Folter oder dem Tod aussetze. Der IALDF behauptet, dass trotz der Einstellung monatlicher Treffen aufgrund des US-Iran-Konflikts weiterhin Dokumentenpakete an die iranische Interessenvertretung geliefert werden. Während die ICE diese Vorwürfe zurückweist und erklärt, sie erleitere lediglich den rechtmäßigen konsularischen Zugang, strebt der IALDF eine bundesstaatliche Verfügung an, um die weitere Weitergabe von Informationen zu verhindern und die Ernennung eines Sonderbeauftragten (Special Master) zur Überprüfung zuvor offengelegter Akten zu erwirken.















