„Wir ändern die Spielregeln“: Regierung macht Ernst im Kampf gegen Clankriminalität – mit Italien-Modell 25.02.2026

Die deutsche Bundesregierung hat einen umfassenden Aktionsplan zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität beschlossen, der auf eine Neuerung nach italienischem Vorbild setzt: die Beweislastumkehr. Finanzminister Lars Klingbeil, Innenminister Alexander Dobrindt und Justizministerin Stefanie Hubig stellten den Plan am 25. Februar 2026 vor, der sich gegen Mafia-Kartelle, Drogenringe und sogenannte Clankriminelle richtet. Künftig müssen Verdächtige nachweisen, dass sie Luxusgüter und Vermögenswerte legal erworben haben, anstatt dass die Ermittlungsbehörden die illegale Herkunft beweisen müssen. Dieser Schritt soll den Einzug illegaler Vermögen erleichtern, die im Jahr 2024 einen Schaden von 2,6 Milliarden Euro verursachten. Zudem werden die Zusammenarbeit zwischen Zoll und Bundeskriminalamt (BKA) gestärkt, Finanzermittlungen ausgebaut und KI zur Täterermittlung eingesetzt.














