'Regime Change': Buch enthüllt Trumps Improvisation und Machtkonzentration 07.07.2026

Das neue Buch „Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump“, verfasst von den erfahrenen New York Times-Journalisten Maggie Haberman und Jonathan Swan, hat mit 300.000 verkauften Exemplaren innerhalb einer Woche nach seinem Erscheinen am 23. Juni einen bedeutenden kommerziellen Erfolg erzielt. Der Text untersucht die beispiellose Ausweitung der Exekutivmacht während Donald Trumps zweiter Amtszeit und beschreibt detailliert, wie er traditionelle Kontrollmechanismen (Checks and Balances) umgangen, den Kongress ignoriert und weitreichende Maßnahmen wie eine massive Deportationskampagne und einen Krieg im Iran eingeleitet hat. Die Autoren heben eine Verschiebung hin zu impulsiver Entscheidungsfindung hervor, bei der der Instinkt etablierte Verfahren und Fachwissen außer Kraft setzt. Ein bezeichnendes Beispiel ist ein Treffen mit der Influencerin Laura Loomer, bei dem Trump Berichten zufolge seinem engsten Kreis befahl, Berater mit sofortiger Wirkung zu entlassen. Das Buch bietet einen tiefen Einblick in die Motivationen und die chaotischen Entscheidungsprozesse, die die Regierungsführung seiner aktuellen Administration prägen.













